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Aktuelles

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Einladung zur Diskussion

21. Januar 2011
Freitag um 19:30 im Bürgerhaus Spich

Wir möchten uns nach einem Jahr harter Arbeit Ihren Fragen, Ihrer Zustimmung und Ihrer Kritikin einer offenen Diskussion stellen.
Wir möchten uns nach einem Jahr harter Arbeit Ihren Fragen, Ihrer Zustimmung und Ihrer Kritik in einer offenen Diskussion stellen.
Wir, das Überparteiliche Bündnis gegen Sondermülltourismus, haben seit einem Jahr alle erkennbaren Ansatzpunkte zur Vermeidung des Sondermülltourismus verfolgt. Durch intensives Aktenstudium eigneten wir uns Sachwissen an und beleuchteten die Sicherheitsaspekte. In zahlreichen Gesprächen, mit vielen Briefen und öffentlichen Aktionen erhöhten wir die Sensibilität der für die Deponie Verantwortlichen.
In einer Gesprächsrunde sicherten uns die Deponiebetreiber zu, die längst notwendigen
Sicherheitsvorkehrungen baldmöglichst vorzunehmen. Ein besonderer Erfolg unserer Bemühungen ist, dass das NRW Umweltministerium eine unabhängige Sicherheitsüberprüfung der Altdeponie Filk 1 durchführen läst!!
Der Rat der Stadt Troisdorf wird am Dienstag, den 14. Dezember den Bürgermeister beauftragen, den ausgehandelten Vertrag zwischen der Stadt Troisdorf und den Deponiebetreibern Evonik und MineralPlus zu schließen. Die Sitzung ist öffentlich, Sie können gerne als Zuschauer teilnehmen (Rathaus, 5. Stock, 18:00).
Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass der jetzt ausgehandelte Vertrag das maximal erreichbare Ergebnis beinhaltet:

• Reduzierung der Deponiefläche um etwa 10 Hektar und damit rund 40% weniger
Sondermüllablagerung als ursprünglich geplant
• Kein Sondermülltourismus aus dem Ausland
• Informationspflichten des Deponiebetreibers an die Stadt Troisdorf
• Einrichtung eines Runden Tisches und Veröffentlichung der Messwerte im Internet
• Endgültige Schließung der Deponie 2026

Die in unseren Reihen vorhandenen skeptischen Stimmen möchten wir nicht verschweigen, mit dem Kompromiss akzeptieren wir die folgenden Punkte:
• Bundesweiter Sondermülltourismus bis 2026
• Durchschnittlich 30 LKW-Transporte pro Werktag, insgesamt 530.000 m⊃3; Sondermüll
• Die Stadt Troisdorf verzichtet auf rechtliche Schritte
• Waldrodungen für Lagerung des Bodenaushubs auf dem 6. Deponieabschnitt.

(Einladung zur Diskussion als Flyer.pdf) [225 KB]


Sachstand Mülldeponie

23. November 2010

1.
Der Verhandlungspoker über die Erweiterung der Sondermülldeponie Spich zwischen der Stadt Troisdorf und Evonik und über die Bedingungen für die Zustimmung der Stadt ist vorerst zu Ende. Die vertragliche Vereinbarung liegt vor. Am 23.11.2010 bzw. 14.12.2010 wird sie Gegenstand der Beratungen des Haupt- und Finanzausschusses und des Rates der Stadt Troisdorf sein.
2.
Wir sind entgegen der öffentlich verlautbarten Ansicht der Stadt, dass die vertragliche Vereinbarung „eine
Lösung sei, mit der alle Beteiligte leben können“, nach Prüfung zu der Auffassung gekommen, dass die angestrebte vertragliche Vereinbarung erheblicher Korrekturen bedarf. So haben wir am 07.11.2010 für das ÜBS das beigefügte Positionspapier erarbeitet (siehe pdf-Datei) [11 KB] .
3.
Der Bürgermeister schlägt jetzt zur Beschlussfassung vor, dass der Rat die Verwaltung beauftragt, die zwischen der Stadt Troisdorf, der Evonik Degussa Immobilien GmbH & Co.KG und der Mineralplus Gesellschaft für Mineralstoffaufbereitung und Verwertung mbH verhandelte Vereinbarung abzuschließen.
4.
Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass der vorliegende Vertrag erhebliche Defizite aufweist und nachgebessert werden muss.
Dies haben wir dem Bürgermeister und den politischen Fraktionen des Rates der Stadt Troisdorf am 21.11.2010 schriftlich mitgeteilt und sie um entsprechende Nachbesserung gebeten (siehe pdf- Datei) [21 KB] .
H.M.





Nächste Aktion: Symbolische Sicherheitsüberprüfung

16. Oktober 2010

Samstag den 16.10.2010
um 11:00 Uhr

Treffpunkt:
Deponiestraße, 50m neben dem Pförtner in Richtung Industriegebiet
direkt unterhalb von Filk 1

Wir fordern die Regierungspräsidentin Frau Walsken auf, die
Altdeponiefelder - insbesondere Filk 1 - umfassend und
konzernunabhängig zu untersuchen!
Alle Bürgerinnen und Bürger - ob jung oder alt - sollten sich
fantasievoll beteiligen. Wer will, kann mit symbolischen
Messwerkzeugen das Wasser und den Boden im
Abstrombereich von Filk 1 unter die Lupe nehmen, z.B. im
Schutzanzug aus dem Baumarkt, mit selbstgebastelten
Geigerzähler oder sonstigen Utensilien aus dem Jugend-
Chemiebaukasten...
Wer bei diesem traurigen Thema keinen Spaß mehr versteht,
kann entweder in Trauerkleidung oder auch ganz ohne
Verkleidung kommen!
Wir hoffen, dass ein sichtbares Grüppchen entschlossener
Bürgerinnen und Bürger zusammenkommt! Die lokale
Presse wird eingeladen.
Wir benötigen einen langen Atem!
(hier der Flyer als pdf) [50 KB]
S.K.



Giftmülldeponie - wie geht es weiter

Logo_WDR

5. Oktober 2010
Die Troisdorfer Giftmülldeponie - wie geht es weiter?
Für die umstrittene Sondermülldeponie in Troisdorf zeichnet sich ein Kompromiss ab. Der Betreiber - das ist der Evonik-Konzern - wollte dort ursprünglich Giftmüll seiner Tochterfirmen aus ganz Europa lagern. Nach massiven Protesten änderte Evonik aber die Pläne: Nun soll der Müll nur noch aus Deutschland kommen - dafür aber auch von Fremdfirmen. Die Troisdorfer Stadtverwaltung stellt zur Stunde dem Stadtrat einen Deal vor, den sie mit Evonik und der Bezirksregierung ausgehandelt hat.

Quelle : WDR

Link zur Lokalzeit Bonn vom 05-10-2010

Aktuelles zum Sachstand der Sondermüll-Deponie

21. September 2010

1.
1.1

19.03.2010 Bürgerversammlung Bürgerhaus Spich Das ÜBS ( Überparteiliche Bündnis gegen Sondermülltourismus ) hatte zur Informations- veranstaltung aufgerufen. Das Interesse war groß, das Bürgerhaus Spich war reichlich gefüllt.
Neben anderen Vorträgen zur Mülldeponie hat unser Herr Meinhardt einen Kurzvortrag zur rechtlichen Bewertung der Absichten zur Erweiterung der Sondermülldeponie Spich gehalten.
Der Verzicht des Konzerns Evonik auf europaweite Sondermüllanlieferung sei nur ein erster Schritt im Verhandlungspoker; weitere Schritte zur Eindämmung auch des nationalen Tourismus müssen folgen, um das Leben in Troisdorf liebenswerter und das Wohnen lebenswerter zu machen, meinte unser Vortragender.

1.2
Der Bürgermeister der Stadt Troisdorf hat sich an die Spitze der Bewegung gegen die Erweiterung der Deponie und gegen den Sondermülltourismus gestellt und im Einvernehmen mit dem Regierungspräsidenten die Verhandlungsführung mit der Fa Evonik übernommen.
Dem Wunsch des ÜBS, bei den Verhandlungen / Gesprächen anwesend zu sein, wurde nicht entsprochen. Der Forderungskatalog des ÜBS zu den bevorstehenden Verhandlungen wurde dem Bürgermeister schriftlich übermittelt.


2. Verhandlungspoker
Nach langem Stillschweigen über den Fortgang der Verhandlungen und geplatzten Gesprächen zwischen Evonik und dem Bürgermeister berichtete der Rhein-Sieg- Anzeiger am 18./19.09.2010, wie der Bürgermeister sich eine vertragliche Regelung zwischen der Evonik, der Konzerntochter Mineralplus und der Stadt zur Zukunft der Sondermülldeponie vorstellt, um zu einer einvernehmlichen Lösung der Auseinandersetzung zu kommen:Verzicht auf Nutzung der DA 6 und 7Rückgabe DA 6 und 7 an Stadt TroisdorfWeitere Verfüllung bis 2026 nur in DA 5, Inanspruchnahme DA 6 zur Zwischenlagerung von BodenaushubZulassung bundesweite Drittanlieferer
Das ist ein Schlag des Bürgermeisters ins Gesicht des ÜBS, der 9000 Troisdorfer und des Stadtrates.

(
Rats-Beschluss 16.03.2010 ) „Der Rat der Stadt Troisdorf spricht sich gegen die von der Fa Evonik Degussa Immobilien GmbH & Co. KG beantragte Öffnung der Deponie für Abfälle Dritter aus dem Gebiet der Bundesrepublik .... aus.“
Dafür haben die Troisdorfer gekämpft und den Bürgermeister mandatiert.

Der Bürgermeister hat eigenmächtig die gemeinsamen und die sich selbst gesteckten Ziele verlassen. Die öffentliche Behauptung, einvernehmlich mit dem ÜBS zu handeln, ist unwahr.
Wir können nicht erkennen, warum der Bürgermeister sich von der bürgerlichen Zielsetzung der Abwehr des Mülltourismus in Spich abgewendet hat. Wir können nicht erkennen, worin der Nutzen / Vorteil für Troisdorf , für Spich und für uns Bürger des jetzt bereits vom Bürgermeister gebilligten Mülltourismus liegen soll.

Arroganz der Macht ? Politisch-Industrieller Deal ?

Wir erwarten aktive lückenlose Transparenz in zeitlicher und inhaltlicher über die Entscheidungsvorgänge.
Wir erwarten Aufklärung der Bürger über die Gründe für das Verlassen der „Gestern“ noch gültigen Forderungen des von der CDU ausgerufenen bürgerliche Widerstands Troisdorfs gegen den beabsichtigten Mülltourismus nach Troisdorf-Spich im Rahmen einer Bürgerversammlung.

Informieren Sie sich:

Wie geht es weiter mit der Sondermülldeponie ?

Treffen der Bürgerinitiative Naturfreunde Troisdorf

Montag, 27.09.2010, 19.00 – 21.00 Uhr
Bürgerhaus Troisdorf-Spich

Fragen Sie uns und sagen Sie uns Ihre Meinung. .......



Naturfreunde-Treffen

Montag, den 27. September 2010
19:00 - 21:00
Thekenraum im Bürgerhaus Spich

Wie geht es weiter mit der Sondermülldeponie?

Es gibt neue Entwicklungen, die es notwendig machen,
unter uns betroffenen Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam
diskutiert zu werden.

Hier zum Ausdrucken der Link zur Einladung. [29 KB]


Informationsveranstaltung zur Sondermülldeponie

19. März 2010
Informationsveranstaltung zur Sondermüll-Deponie / Spicher Wald
vom „Überparteilichen Bündnis gegen Sondermülltourismus“
Wann?
Am 19. März 2010, 19:30 Uhr
Wo?
Bürgerhaus Troisdorf-Spich.
Themen:
- Historie der Deponie
- Stoffe die abgelagert werden
- Sicherheit der Deponie
- Erweiterungsvorhaben
- Ziele des Bündnisses
- Gesichtspunkte der Stadt
- Es werden noch weitere Zeit-Zeugen gesucht.
Bitte die Veranstaltung bekannt machen, durch ansprechen bzw. informieren im Bekanntenkreis, Plakate in der Windschutzscheibe und in Hausfenstern.
Hier zum ausdrucken der Link zum Plakat. [2.687 KB]





Die Troisdorfer zeigen offen Ihre Wut

23. Januar 2010
Am 23.01.2010 sind die Troisdorfer Bürger dem Aufruf des „Überparteilichen Bündnis gegen Sondermülltourismus“ ( ÜBS ) gefolgt und haben ihren Widerstand gegen die beabsichtigte erweiterte Nutzung der Mülldeponie im Spicher Wald demonstriert.
Über 1000 Troisdorfer – jung und alt – zogen vom Eingang der Mülldeponie durch den Spicher Wald hinunter zur Mühlheimer Straße und trafen sich vor dem Rathaus mit bereits versammelten 100 Troisdorfern zur Kundgebung in Anwesenheit des Bürgermeisters. Das ÜBS konnte dem Bürgermeister 8300 Unterschriften von Menschen überreichen, die gegen den beabsichtigten Sondermülltourismus und für die Schließung der Deponie sind.
Der Bürgermeister ist aufgefordert, dem Regierungspräsidenten Köln, der die Erweiterungsentscheidung zu treffen hat, das Votum der Troisdorfer Bürger zu überreichen. Der RP wird noch vor den Wahlen Farbe bekennen müssen.

- Diese Demonstration war ein Riesenerfolg für uns und unsere Partner im ÜBS.
- Wir danken allen, die uns mit ihren 200 Unterschriften unterstützt haben.

Wir sind noch nicht am Ende und vielleicht geht die eigentliche Auseinandersetzung um die Bürgerrechte jetzt erst richtig los.
Wir werden weiter gegen die Deponieerweiterung und für Lebenswertes Wohnen kämpfen – es lohnt sich !
Ihre Unterstützung ist weiterhin notwendig.
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

(HM)

Bilder der Demo vom 23. Januar 2010

Bilder (HM)    
   
   

Leserbrief

20. Januar 2010
„Es ist erfreulich zu lesen, dass in Sachen Giftmüll-Tourismus zur Deponie Troisdorf das Spitzengespräch zwischen dem Präsidenten der Bezirksregierung Köln, Hans Peter Lindlahr und den politischen Spitzen des Rates der Stadt Troisdorf, angeführt vom neuen Bürgermeister, Klaus-Werner Jablonski, am 18.01.2010 stattgefunden hat. Es ist ermutigend .... "

Von einem Bürger der Stadt Troisdorf wurde dieser Leserbrief als Reaktion auf die Presseberichte im Rhein-Sieg- Anzeiger vom 19.01.2010 und der Rhein-Sieg- Rundschau vom 20.01.2010 verfasst und an die Redaktionen, mit uns im Verteiler gesandt.
Hier der gesamte Leserbrief als pdf. [24 KB]

Protestaufruf gegen Sondermülltourismus

15. Januar 2010
Die Spicher Giftmüll-Deponie geht uns alle an !!!

- Es geht um unser aller Gesundheit !
- Es geht um unser aller Rechte !
- Es geht um unsere Stadt !
- Es geht um uns !

Die Fa. Evonik hat die erweiterte Nutzung der Spicher Giftmülldeponie beantragt.
Die Landesregierung unterstützt den Antrag des Deponiebetreibers und stellt die privatwirtschaftlichen Interessen über die deutlichen Interessen des Gemeinwohls.
Der Präsident der Bezirksregierung Köln lehnt eine politische Willensbildung ab.

Hunderte von Troisdorfern haben sich gegen die Erweiterung der Deponie und gegen den beabsichtigten Mülltourismus nach Troisdorf in den Spicher Wald ausgesprochen.
Der bürgerliche Widerstand hat einen Namen Überparteiliches Bündnis gegen Sondermülltourismus Ü B S.

Helfen sie uns, den bürgerlichen Widerstand der Troisdorfer gegen den Mülltourismus zu erfassen und ihn als Bürgerprotest zur unabdingbaren Entscheidungsgrundlage für den Regierungspräsidenten zu machen.

Tragen Sie sich direkt unterhalb dieser Rubrik per E-Mail in unsere elektronische Protestliste ein oder downloaden Sie unseren Protestaufruf [7 KB] und unsere Unterschriftsliste [11 KB] und überzeugen Sie Ihre Nachbarn, Freunde, Kollegen! Die Unterschriftenlisten werden zum Ende der Demonstration unserem Bürgermeister Hr. Jablonski überreicht, der diese dann an den Regierungspräsidenten Hr. Lindlahr weiterleiten wird.

Kommen Sie zur Demo am Samstag den 23.01.2010, 14.00 Uhr, Spicher Wald, Mauspfad-Deponiestraße!



A0 Plakat Giftmülltorurismus nach Troisdorf

16. Januar 2010
Wir haben ein großes DIN A0 Plakat zum privat aufhängen, in die Fenster oder so.
In der Öffentlichkeit müssen wir sie anmelden! Das machen wir von den Grünen aus, aber nur an genehmigten Orten, denn da steht Grüne drauf und mein Name.
Wer dieses Plakat in kleiner Stückzahl haben will, bitte melden, Kosten gehen hier über die Grünen Troisdorf

Sabine Krüger
Sprecherin der Grünen Troisdorf
Naturfreunde TroisdorfÜBS-Mitglied

Beitritt des OR-Spich zum ÜBS, mit Anschreiben

16. Januar 2010
Betreff: Beitritt des OR-Spich zum Überparteilichen Bündnis gegen Sondermülltourismus (ÜBS)

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

.... Zwar ist der Ortsring Spich laut seiner Satzung zur politischen und
konfessionellen Neutralität verpflichtet (§ 2 Abs. 4 Satzung OR-Spich).
Da es sich aber um übergeordnete Ziele handelt, die die
Gesamtbevölkerung von Spich (und darüber hinaus) betreffen und es durch
die Beteiligung an dem ÜBS nicht zu einer einseitigen politischen oder
konfessionellen Unterstützung kommt, befürworten meine
OR-Vorstandskollegen und ich den Beitritt zum ÜBS.
Der OR-Spich repräsentiert alle ihm angeschlossenen Spicher Vereinen und
Vereinigungen (aktuell 34)und die dort organisierten Mitglieder.
Insoweit repräsentiert der OR-Spich einen erheblichen Teil der Spicher
Gesamtbevölkerung, deren Interessen durch den unsinnigen Weiterbetrieb
einer Giftmülldeponie, trotz des faktischen Wegfalls der ursprünglichen
Geschäfts-/Genehmigungsgrundlage, existentiell betroffen sind. .....

Eine erste Protestaktion (Demonstrationsmarsch) findet am Samstag den
23. Januar statt (nähere Infos s. Dateianhang)und auch Vertreter des
OR-Vorstands (z.T. mit Familienangehörigen) werden daran teilnehmen. Ich
würde mich freuen, wenn sich auch die einzelnen OR-Vereine dieser
wichtigen demokratischen Protestaktion anschließen würden, um im Rahmen
des rechtlich Möglichen den zuständigen Instanzen sehr deutlich zu
machen, dass wir mit dem Weiterbetrieb der Giftmülldeponie als Müllhalde
für Fremdmüll nicht einverstanden sind.

Schöne Grüße
Hans-Willi Wolff
-Ortsringvorsitzender-

Unser Verein tritt dem ÜBS-Troisdorf bei

12. Januar 2010
Der Verein Bürger für lebenswertes Wohnen e.V. unterstützt die Aktivitäten gegen gegen den Sondermülltourismus in Troisdorf. Unser Verein tritt dem "ÜBS- Troisdorf" bei. ÜBS steht für Überparteiliches Bündnis gegen Sondermülltourismus.

Presseerklärung des neu gegründeten Bündnisses ÜBS

12. Januar 2010
Hier die Pressemitteilung vom 12. Januar 2010 als pdf; [1.453 KB]
mit dem Hinweis auf die Demonstration gegen Sondermülltourismus in Troisdorf.
Samstag, 23.01.10, 14 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz am Abzweig Deponiestraße vom Mauspfad, Troisdorf.

Sondermülltourismus statt Bürgerschutz

11. Januar 2010
Stelungnahme der Grünen zum Antwortschreiben des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen.

Landesregierung stimmt der Ausweitung will Spicher Deponie zu - Grüne fordern Schließung der unrentablen Spicher Sondermülldeponie.
Hier geht es zur gesamten Stellungnahme der Grünen. [7 KB]

Kleine Anfrage der Grünen im Landtag

11. Januar 2010

„Sondermülldeponie Troisdorf“: Stoppt die Landesregierung den beantragten Sondermülltourismus in den Rhein-Sieg-Kreis?

Kleine Anfrage 3701 der Abgeordneten MdL Horst Becker, MdL Johannes Remmel, Grüne - Drucksache 14/10403

Namens der Landesregierung beantworte ich im Einvernehmen mit dem Innenministerium die Kleine Anfrage wie folgt:

Vorbemerkung der Landesregierung

Wie der Abfallwirtschaftsplan, Teilplan Sonderabfälle (gefährliche Abfälle), des MUNLV - bekannt gemacht in 02/2008 - darstellt, ist die „Sonderabfalldeponie für Produktionsabfälle“ der Fa. Evonik Degussa Immobilien GmbH & Co. KG in Troisdorf eine von 8 Sonderabfalldeponien (Deponieklasse III), die die langfristige und umweltverträgliche Entsorgungssicherheit in Nordrhein-Westfalen gewährleisten.

Der im Vorspann der Kleinen Anfrage dargelegte Wandel in der Funktion dieser Sonderabfalldeponie ist der Landesregierung bekannt; er ist Ausdruck und Ergebnis des Strukturwandels u.a. in der Chemischen Industrie sowie von Vermeidungs- und Verwertungsmaßnahmen.

Die 1986 planfestgestellte Deponie verfügt über ein Restvolumen von rd. 2 Mio. m3 (≙ 3 Mio. t). Angesichts der sich bei knapp 20.000 m⊃3;/a eingependelten Ablagerungsmenge (davon aktuell rd. 65% gefährliche Abfälle) ist ein wirtschaftlicher Deponiebetrieb in Frage gestellt. Die von Evonik Industries beantragte Öffnung für Dritte und begrenzte Erweiterung des Einzugsgebietes ist deshalb betriebswirtschaftlich nachvollziehbar. Wegen der grundsätzlich gegebenen Eignung dieser Sonder-abfalldeponie (SAD) und ihrer Einbindung in die landesweite Entsorgungsinfrastruktur für gefährliche Abfälle ist ein Weiterbetrieb dieser Deponie bei Öffnung für Dritte („Allgemeinzugänglichkeit“) auch aus übergeordneter entsorgungspolitischer Sicht sinnvoll.

In entsprechenden Vorgesprächen mit der Fa. Evonik Industries hat das Umweltministerium allerdings klargestellt, dass eine Ausweitung des Einzugsgebietes grundsätzlich auf das Bundesgebiet zu begrenzen ist. Ein darüber hinausgehendes EU-Einzugsgebiet ist auf den Konzernverbund (= Standortsicherung) mit einer Obergrenze von 15.000 t/a zu beschränken. Diese Vorstellung, die deutlich unter den Überlegungen der Fa. Evonik Industries blieb, floss in den Antrag ein.

Zur Einordnung der möglichen Konsequenzen einer Genehmigung des Antrags auf das Ablagerungsmengengerüst bleibt zu berücksichtigen, dass das Potential der Betreiber, (gefährliche) Abfälle von außerhalb des Landes zu akquirieren, ausweislich der vorliegenden Vollzugsdaten sehr begrenzt ist.

Die Genehmigungsfähigkeit des Antrages hängt von den Ergebnissen der Antragsprüfung durch die zuständige Bezirksregierung Köln ab, die nach Recht und Gesetz entscheiden wird.
Hier geht es zum gesamten Schreiben als pdf. [49 KB]




Überparteiliches Bündnis gegen Sondermülltourismus

09. Januar 2010
Die Bürgerinitiative Naturfreunde Troisdorf lud am Samstag, den 09.01.2010 alle Vertreter der Troisdorfer Parteien zum gemeinsamen Treffen ein. Einstimmig wurde ein überparteiliches Bündnis gegen den Sondermülltouriusmus gegründet.
Dieses Bündnis von den politischen Parteien in Troisdorf und der Bürgerinitiative Naturfreunde Troisdorf ist darauf angelegt, weitere Gruppierungen, Vereine und engagierte Bürger aufzunehmen. Ziel ist das gemeinsame Vorgehen gegen die von der Firma EVONIK und MINERALplus beantragte Erweiterung des Einzugsgebietes der Sondermülldeponie in Troisdorf.


Antwort der Bezirksregierung Köln

06. Januar 2010
Zu unseren Bedenken/ Fragen/ Standpunkten , unser Schreiben vom 31. Dezember 2009, an den Regierungspräsidenten Hr. Lindlahr haben wir dieses Antwortschreiben [51 KB] der Bezirksregierung Köln erhalten.



Giftmüll geht uns alle an

Dezember 2009
Wir – die „Bürger für lebenswertes Wohnen e.V.“ - sprechen uns gegen die beabsichtigte und beantragte Erweiterung der Sondermüll-Deponie Troisdorf aus. Im Gegenteil plädieren wir dafür, die Deponienutzung auslaufen zu lassen und das Gebiet - soweit möglich – als Lebensraum zurück zu gewinnen.
Hierzu haben diese Pressemitteilung verfasst (Pressemitteilung hier als pdf) [9 KB] .

Für vorzeitige Schließung der Sondermüll-Deponie

31. Dezember 2009
Der Erweiterung der Sondermüll-Deponie werden wir Bürger für lebenswertes Wohnen e.V. nicht zustimmen.
So haben wir den Regierungspräsidenten Herrn Lindlahr diebezüglich angeschrieben. Wir haben im Namen der von uns vertretenen Troisdorfer Bürgerinnnen und Bürger, im Interesse der Erhaltung des Spicher Waldes als Naturschutzzone und Naherholungsgebiet und mit Blick auf die im Umfeld der Deponie lebenden Menschen unsere Standpunkte dargelegt

- dem Erweiterungsersuchen des Deponiebetreibers nicht zuzustimmen,
- den Deponiebetrieb in der verbleibenden Nutzungszeit auf den standortnahen, Sondermüll aus Produktionsprozessen und der Erbringung von Dienstleistungen zu beschränken,
- die vorzeitige Schließung der Deponie zu betreiben.

und Herrn Lindlahr aufgefordert die Erweiterung nicht zu genehmigen.
(Hier unser Schreiben an den Präsidenten der Bezirksregierung Köln als pdf.) [16 KB]


Bilder der Demo vom 23. Januar 2010

Bilder (HM)